NATURFREUNDE DEUTSCHLANDS E. V.
Naturfreundeinitiative Wiesbaden-Schierstein
„Solarstrom für den Senegal“
Seit vielen Jahren unterstützen die Naturfreunde partnerschaftliche Projekte in afrikanischen Ländern, um die Folgen des Klimawandels zu mildern und die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Baumpflanzungen im Senegal, in Gambia und in Togo, Workshops zur Errichtung energieeffizienter Kochstellen im Berggebiet von Guinea und der Bau einer dringend benötigten Lagerhalle für landwirtschaftliche Produkte der Dörfergemeinschaft Finkolo in Mali gehören dazu. Die gepflanzten Bäume festigen die Böden, wirken ausgleichend auf das Klima und liefern in wenigen Jahren wertvolles Obst zur Verbesserung der Nahrungssituation. Um die Partnerschaft zwischen den Naturfreunden Senegal und Naturfreunden in Deutschland zu festigen, sind gegenseitige Besuche Teil eines Programms. Mit der letzten Reisegruppe sind Godi und Andreas Fröb von den Naturfreunden Wiesbaden in den Senegal gereist. Nach den Spendenaktionen für die Pflanzung von Obstbäumen in senegalesischen Dörfern nimmt nun ein neues Projekt Gestalt an. Neben der unglaublich schwierigen Wasserversorgung ist die fehlende Energieversorgung ein großer Bremsklotz in der wirtschaftlichen Entwicklung. Hier wird sich ein weiteres Hilfeprogramm zur Solarstromversorgung der „Naturfreunde International“ entwickeln. Landesweit haben im Senegal nur etwa 60% der Menschen Zugang zu elektrischer Energie. Auf dem Lande nur 10%, da der Großteil in Städten und Ballungsräumen lebt. Für ein menschenwürdiges Leben braucht es jedoch Zugriff auf Energie. Nicht nur die Verbesserung der Lebensumstände, auch die besondere Förderung der senegalesischen Frauen, die noch immer die Hauptlast der Familienversorgung zu tragen haben, kann geholfen werden. Afrika hat riesige Potentiale an erneuerbaren Energien, allen voran stünde Solarstrom reichlich zur Verfügung. Hier hilft nun die lange Erfahrung der Naturfreunde Wiesbaden mit Solarenergie. Das Heidehäuschen in der Freudenbergstrasse, ist mit einer in Eigenhilfe errichteten Solaranlage mit Direkteinspeisung die Vorlage für das Naturfreundebildungszentrum „Petit Mbao“ nahe Dakar wo nebenbei auch die Baumschule und das Bildungszentrum betrieben wird. Die Naturfreunde vor Ort träumen seit langem von ihrer Solarstromversorgung für ihr Haus. Vor diesem Hintergrund haben die Naturfreunde Wiesbaden den Naturfreunden Senegals das Versprechen gegeben, uns von Wiesbaden aus für die Finanzierung der aufgezählten konkreten Solarstromprojekte einzusetzen und fachlichen Rat und Unterstützung zu leisten. Auch die befreundete Ortsgruppe Frankfurt und der Landesverband Hessen wollen diese Imitative mittragen. Eine wirksame Hilfe wird allerdings ohne Spenden nicht möglich sein, deshalb haben Godi und Andreas Fröb ein Spendenkonto eingerichtet. Wer helfen möchte ist herzlich willkommen. Eine Spendeninitiative der Naturfreunde in Wiesbaden e.V. und dem Landesverband der Naturfreunde Hessen in Kooperation mit den Naturfreunden International und den Naturfreunden Senegals – Association Senegalaise des Amis de la Nature (ASAN). Um die Solar-Projekte mit den ASAN im Norden Senegals realisieren zu können, starten wir den Spendenaufruf „Sonnenstrom für Senegal“. Eine grobe Schätzung der benötigten Mittel zur Finanzierung der Solarstromprojekte wären für das Gymnasium in Doué: 15.000 € für Felder der Frauen von Ndombo: 15.000 €, für das Umwelt- und Bildungszentrum bei St. Louis: 30.000 € und für das € Naturfreundhaus Petit Mbao bei Dakar: 30.000 €. Das sind sicher sehr ambitionierte Ziele, aber jede lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Spenden für die Solarstrom-Projekte im Senegal bitte auf das Konto:
Naturfreunde-in-Wiesbaden e.V. Stichwort: „Sonnenstrom Senegal“
Wiesbadener Volksbank
IBAN: DE79 5109 0000 0023 1650 07
Ab 200 € werden Spendenquittungen automatisch ausgestellt, darunter auf Wunsch.
Arno Enzmann