Aus der Gemeinde St. Peter und Paul
Gottesdienste feiern wir Sonntags um 9.30 Uhr und Dienstags um 09.00 Uhr. Mittwochs um 18.00 Uhr halten wir ein ökumenisches Friedensgebet in der Kapelle. Jeden ersten Freitag im Monat um 06.00 Uhr treffen wir uns zum Frühgebet in unserer Kirche St. Peter und Paul in der Alfred-Schumann-Str. 29.
Ein Blick auf unsere sonstigen Gottesdienste und Veranstaltungen
Am Donnerstag, 29. Juni um 18.00 Uhr begehen wir unser Patronatsfest „St. Peter und Paul“ mit einem Gottesdienst.
Am Sonntag, 02. Juli feiern wir unser Pfarreifest „10 Jahre Pfarrei St. Peter und Paul“. Wir beginnen um 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst und feiern anschließend auf dem Kirchplatz weiter. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Chor „Cantemus Domino“, erweitert durch interessierte Sänger(innen).
Ökumenische Gottesdienste im Jan-Niemöller-Haus finden am 06. Juli, 03. August und 07. September statt.
Zum Hafenfest am 09. Juli um 10.00 Uhr feiern wir wieder einen Ökumenischen Gottesdienst auf dem Festgelände am Schiersteiner Hafen.
Zum Fest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ feiern wir am Dienstag, den 15. August, um 18.00 Uhr einen Gottesdienst mit Kräutersegnung an der Schönstatt-Kapelle (bei Regen in der Kirche St. Peter und Paul).
Das Kirchweihfest begehen wir am Sonntag, 17. September um 09.30 Uhr mit einem Festhochamt.
Besondere Hinweise
Etwaige Änderungen werden über unsere Aushänge sowie unseren Veröffentlichungen LebenZeichen, EinBlick oder auf unserer Internetseite (stpeterunpaul-wiesbaden.de) veröffentlicht
10 Jahre Bibelgarten
„Tatsächlich ist man dem Herzen Gottes nirgendwo näher als in einem Garten“. (Dorothy Frances Gurney).
Die Vorstellung von Gott als einem Großen Gärtner, der die Schöpfung wie einen Garten angelegt hat und umsorgt, ist für Menschen in vielen Kulturen und Religionen ein Bild, das ihnen nahe ist.
Im Bibelgarten um die katholische Kirche St. Peter und Paul in Schierstein lässt sich die Biblische Geschichte in einer großen Pflanzenvielfalt erfahren. 110 Pflanzen finden in der Bibel Erwähnung. Viele davon lassen sich im Bibelgarten entdecken: Bäume wie Granatapfel-, Maulbeer-, Feigen-, Oliven- oder Amberbaum. Darüber hinaus wurde ein „Weinberg des Herrn“ angelegt und eine Wein- und Feigenlaube lädt zum Innehalten ein. „Unter einem Weinstock und Feigenbaum sitzen“ ist ein biblisches Friedensbild, das für alle nachvollziehbar ist, die dort schon mal verweilt haben.
Schon lange hegte Elisabeth Kessels den Wunsch einen Bibelgarten anzulegen. Vor zehn Jahren schließlich fand sich ein Team von sechs Menschen mit „einem grünen Daumen“, die den Garten unter dem Motto der drei christlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung in drei Bereiche aufteilten.
Im Bereich „Glaube“ teilt ein Wegkreuz den Rasen. In der Mitte plätschert ein Brunnen, der zum Meditieren einlädt, aber auch zum Zuhören, wenn etwa „Brunnengeschichten“ erzählt werden.
Nicht überraschend ist, dass im Gartenbereich „Liebe“ verschiedene Rosensorten blühen und ein alter Steinaltar zu Andachten und Impulsen einlädt. Weizen, Gerste und Einkorn werden hier angebaut und zur Erntezeit mit Kindern gedroschen, schließlich mit einer alten Getreidemühle gemahlen. Höhepunkt ist das gemeinsame Brotbacken und Verkosten.
Auf „Hoffnung“ verweist ein begehbares Labyrinth, das die Erfahrung machen lässt, dass viele (Lebens-)Wege immer mal wieder zurückführen, dennoch auch wieder nach vorne gehen und die Mitte, die für das Göttliche steht, immer im Blick ist. Die Begrenzungssteine für das Labyrinth wurden selbst gegossen und zusammen mit Kommunionskindern gestaltet.
Es gibt eine Vielzahl von Pflanzen, die nicht in der Bibel erwähnt werden, deren Namen jedoch einen Bezug zu Christentum und Kirche haben. Da wächst u.a. neben dem Pfaffenhütchen der Mönchspfeffer, die Mariendistel oder die Christrose.
Das Bibelgarten-Team bietet in den Vegetationszeiten verschiedene Themen-Führungen an für alle Altersgruppen. Dazu gehören Schlenderweinproben mit Israelischen Weinen oder Verkostung der „Sieben Früchte Israels“, die für die Fülle des Lebens stehen. Ein Mittsommerfest lädt zum Feiern ein. In diesem Herbst werden zum ersten Mal Trauben gekeltert und Wein in kleinen Mengen ausgebaut.
Der Bibelgarten ist ein Paradiesgarten. Herzliche Einladung in den Garten Eden Schiersteins!
Gaby Socher-Schulz